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Excellence in Corporate Finance.

"Raus aus dem Öl" und Sanierungsoffensive 2019

(27-03-19)

Mit erneuerbaren Energien zu heizen ist ein gutes Gefühl und trägt viel dazu bei, unser Klima zu schützen. Aus diesem Grund stehen Privaten, Gemeinden und Betrieben mit dem „Raus aus dem Öl-Bonus“ beim Heizungstausch und der thermischen Sanierung von Gebäuden, die älter als 20 Jahre sind im Jahr 2019 dafür 42,7 Millionen Euro zur Verfügung.

"Raus aus dem Öl" Erneuerbare Wärmeerzeugung <100 kW


Mit dem „raus aus demÖl“-Bonus wird der Ersatz eines fossilen Heizungssystems (Öl, Gas, Kohle, Strom und Allesbrenner) durch eine klimafreundliche Technologie (Holzheizung, Wärmepumpe und hocheffiziente Nah-/Fernwärme) in Ihren Betriebsgebäuden gefördert.

Wird eine der oben genannten umweltfreundlichen Technologien im Rahmen eines Neubaus bzw. als Ersatz für eine nicht-fossile Altanlage (z.B. eine alte Biomasseanlage) verwendet, kann ebenfalls eine Förderung beantragt werden.

Die thermische Leistung der neu errichteten Anlage muss jedenfalls unter 100 kW liegen.

Förderwerber

Förderungsmittel für Maßnahmen zum umwelt- und klimafreundlichen Heizen werden für alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen bereitgestellt. Darüber hinaus können auch Vereine und konfessionelle Einrichtungen einreichen.

Förderbare Projekte

Neuerrichtung, Umstellung und Erneuerung von umwelt- und klimafreundlichen Wärmeerzeugern gefördert.

  • Holzheizungen mit weniger als 100 kW thermischer Leistung
  • Wärmepumpen mit weniger als 100 kW thermischer Leistung
  • Fernwärmeanschlüsse mit weniger als 100 kW thermischer Leistung

Holzheizungen zur zentralen Wärmeversorgung eines Gebäudes, mit einer Nennwärmeleistung von weniger als 100 kW

  • Kesselanlagen, die mit Holzpellets, Hackgut aus fester Biomasse oder Stückholz betrieben werden
  • Kesselanlagen für Zentralheizungen und zur Erzeugung von Prozessenergie

Wärmepumpen die überwiegend zum Heizbetrieb eingesetzt werden

  • Wärmepumpe
  • Wärmequellenanlage
  • Einbindung ins Heizungssystem
  • Pufferspeicher, Anlagenregelung, elektrische Installation

Hocheffiziente Nah-/Fernwärmeanschlüsse mit weniger als 100 kW thermischer Leistung

80 % der Energie müssen aus erneuerbaren Quellen, hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanalgen, sonstiger ungenutzter Abwärme oder einer Kombination daraus stammen.

  • Übergabestation
  • Einbindung ins Heizungssystem
  • Rohrleitungen, Pumpen, Ventile, Wärmespeicher
  • Grabungsarbeiten

Förderhöhe

Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses vergeben.

  • Anlagen < 50 kW: 5.000 Euro
  • Anlagen ≥ 50 kW und < 100 kW: 8.000 Euro

Für Wärmepumpen mit einem Kältemittel mit GWP ≥ 1.500 wird die ermittelte Förderung um 20 % reduziert.

Sanierungsoffensive 2019


Förderwerber

Für thermische Gebäudesanierung stehen sowohl für Privatpersonen, Betriebe Vereine und konfessionelle Einrichtungen sowie Gemeinden attraktive Förderungen zu Verfügung.

Förderungsfähige Projekte


Gefördert wird die Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden über die Anforderungen der OIB-Richtlinie 6 hinaus oder zur Reduktion des Heizwärmebedarfs um mehr als 50% gegenüber dem unsanierten Zustand. Das Datum der erstmaligen Baubewilligung muss vor dem 1.1.1999 liegen.

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. erdanliegenden Fußbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung des Gebäudes
  • Errichtung einer gebäudeintegrierten Photovoltaikanlage zur Überschuss-einspeisung mit einer Peakleistung ab 5 kW wenn diese im Zuge der thermischen Sanierung umgesetzt wird
  • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes

Wichtig: Die Antragstellung muss vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Leistungen (ausgenommen Planungsleistungen), vor Lieferung, vor Baubeginn oder vor einer anderen Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht, erfolgen, wobei der früheste dieser Zeitpunkte maßgebend ist.

Förderhöhe

Die Förderung ist abhängig von der Sanierungsqualität und beträgt bis zu 30 % der förderungsfähigen Kosten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den m27 Berater Ihres Vertrauens