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Emcools hilft Sportlern einen kühlen Kopf zu bewahren

(24-10-19)


Im September fanden in Doha die Leichtathletik-Weltmeisterschaften bei Temperaturen von tagsüber über 40 ° und nachts über 30 °. Diese Temperaturen stellen hohe Anforderungen an die Leichtathleten, aber ein österreichisches Unternehmen versucht, diesen herausfordernden Bedingungen entgegenzuwirken. EmCools hat spezielle Kühlkissen entwickelt, die den Athleten helfen, Überhitzung zu vermeiden.

Diese werden in Westen getragen, können aber auch in speziellen Wearables für Oberschenkel, Unterschenkel und die Stirn zum Einsatz kommen. Die Pads bestehen aus einer speziellen TPU-Folie, diese ist mehrschichtig, hautverträglich und latexfrei. Die Kühlmasse ist keineswegs schlichtes Eis, sondern eine patentierte Mischung aus Grafit und Wasser. "Auf der Haut werden sieben bis neun Grad Celsius erreicht", erklärt Benjamin Rauscher von Emcools.

Er spricht von einem "mobilen System", schließlich werden die Pads in einem mittelgroßen Spezialrucksack transportiert, so bleiben sie quasi auch unterwegs bis zu 24 Stunden lang verfügbar. Ziel von Emcools ist es, bald einen eigenen Onlineshop zu eröffnen, derzeit sind die Produkte über Amazon zu beziehen. Man ist recht schnell auf den Markt gekommen. "Das Produkt ist gut, und der Zeitpunkt ist richtig", sagt Rauscher. Er denkt nicht nur an Leichtathletik, sondern auch an Fußball und also an die WM 2022, die ebenfalls in Katar über die Bühne gehen wird.

Der Spitzensport generell wird keinen reißenden Absatz garantieren, er kann nur das Vehikel sein. Am Ende sollen Hobbyisten wie semiprofessionelle Triathleten, Rennradler, Mountainbiker und Läufer überreißen, wie cool sie wirklich sein können. "Wir bieten ein Produkt an, das sich mit dem herkömmlichen Gelpackerl nicht vergleichen lässt", sagt Rauscher. "Aber wir sind noch in den Startlöchern."

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