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Excellence in Corporate Finance.

aws: Verarbeitung, Vermarktung und Entwicklung landwirtschaftlicher Erzeugnisse

(06-11-18)

Ziele der Ausschreibung

Hierbei sollen materielle Investitionen im Bereich der Verarbeitung oder Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit folgenden Zielen gefördert werden:


  • Erzeugung oder Vermarktung innovativer Produkte, Anwendungen neuer Herstellungsverfahren
  • Erhöhung des Veredelungsgrades, Erzeugung von Marken-/Convenienceprodukten
  • Verbesserung der Qualitäts- und Hygienestandards, Rückverfolgbarkeitssysteme
  • Verbesserung des innerbetrieblichen Produktflusses oder der Prozesstechnik
  • Erhöhung der Ressourceneffizienz, Verwertung von Nebenerzeugnissen und Abfällen
  • Verarbeitung/Vermarktung biologisch erzeugter Lebensmittel
  • Tierschutz


Beschreibung des Fördergegenstandes


  1. Entwicklung, Herstellung oder Vermarktung innovativer Produkte;
  2. Einführung oder Anwendung neuer Herstellungsverfahren und –techniken;
  3. Herstellung oder Vermarktung von Erzeugnissen mit hoher Wertschöpfung sowie Produkten mit Herkunftsbezeichnung;
  4. Erhöhung des Veredelungsgrades;
  5. Steigerung der Effizienz der Verarbeitung z.B. Verbesserung des innerbetrieblichen Produktflusses oder der Prozesstechnik;
  6. Verbesserung der Produktions- und Vermarktungsstruktur einzelner Betriebsstätten oder im Zuge einer betriebs- bzw. unternehmensübergreifenden Optimierung;
  7. Verringerung von Produktionsverlusten und Verbesserung der Arbeitsbedingungen;
  8. Verbesserung der Hygiene- oder Qualitätsstandards sowie in Rückverfolgbarkeitssysteme;
  9. Erleichterung der Nutzung von Nebenerzeugnissen, Abfällen, Rückständen und anderen Non-Food-Ausgangserzeugnissen für die bio-based economy;
  10. Verbesserung des Wohlergehens von landwirtschaftlichen Nutztieren.


Förderbare Kosten

  • Bauinvestitionen
  • Maschineninvestitionen
  • Sonstige Kosten wie Planungs- und Beratungskosten (bis zu 12 % der förderbaren Gesamtkosten)


Finanzierungsvolumen

Projektgrößen ab EUR 300.000,-


Art und Ausmaß der Förderung

  • Basisförderung: 10%

  • Zuschläge zum Basisfördersatz:
    • KMU-Zuschlag: 2%
    • Besondere volkswirtschaftliche Bedeutung des Vorhabens: 4%
    • Besondere Berücksichtigung von Umwelt, Tiergerechtigkeit und Ressourcenverbrauch: 5%
    • Besondere strategische Bedeutung des Vorhabens für das Unternehmen: 5%


Förderungsabwicklung

Die Vorhaben werden anhand eines Bewertungsschemas beurteilt und einem Auswahlverfahren (geblocktes Verfahren) unterzogen. Für 2019 sind 3 Sitzungen (März, Juli und November) anberaumt, wobei der erste Termin voraussichtlich Anfang März stattfindet. Um für eine Finanzierung in Betracht zu kommen ist im Bewertungsschema eine Mindestpunkteanzahl von 23 zu erreichen. Sollte das für das jeweilige Auswahlverfahren festgelegte Budget nicht für alle positiv bewerteten Anträge ausreichen, so erfolgt die Zuteilung aufgrund der Projektreihung.


Hinweis: Eine vollständige Antragstellung hat 2 Monate vor der jeweiligen Sitzung zu erfolgen.


Bewertungskriterien

  • Wirtschaftliche Situation des Unternehmens vor Projektbeginn
  • Strategische Ausrichtung des Unternehmens auf den Markt
  • Kapazitäten/Auslastungen und Standorterfordernisse
  • KMU- und Zwischenunternehmerstatus
  • Strategische Bedeutung des Projekts für das Unternehmen
  • Bewertung des Vorhabens hinsichtlich des Innovationsgehalts
  • Aspekte in Hinblick auf Umwelt, Tiergerechtheit und Ressourcenverbrauch
  • Volkswirtschaftliche Bedeutung des Vorhabens
  • Regionale Bedeutung für das Bundesland


Voraussetzungen

  • Förderungswerber ist ein
    • KMU oder
    • "Zwischenunternehmen" (bis 750 Beschäftigte und € 200 Mio. Jahresumsatz),
    • das im Bereich der öst. Landwirtschaft, der landwirtschaftliche Rohstoffe verarbeitenden Wirtschaft oder der Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig ist.

  • Finanzierbarkeit des Vorhabens aus freien liquiden Mitteln des Unternehmens nicht möglich

  • Förderfähige Sektoren:
    • Ackerkulturen (Getreide inkl. Mais, Ölsaaten und Eiweißpflanzen), Saat- und Pflanzgut, Ölkürbis, sonstige Öl- und Faserpflanzen, Heil- und Gewürzpflanzen sowie Futterpflanzen (auch in Form von Pellets)
    • Obst, Gemüse, Kartoffeln
    • Zierpflanzen
    • Wein
    • Milch und Milchprodukte
    • Lebendvieh
    • Fleisch
    • Geflügel und Eier

  • Nicht förderfähige Sektoren:
    • Stärke-, Zucker-, Bier- und Backwaren sowie Imkerei- und Fischereierzeugnisse

  • In nachfolgenden (Teil-)Sektoren wird im Rahmen des Auswahlverfahrens ein besonderer Qualitätsaspekt bzgl. Tierschutz/biologische Produktion/Innovation vorausgesetzt:
    • Lagerkapazitäten für Ackerkulturen
    • Lager- und Sortierkapazitäten für Frischobst
    • Lager- und Sortierkapazitäten für Kartoffeln, Zwiebeln und Wurzelgemüse
    • Schlachthofkapazitäten für Schweine, Rinder und Geflügel
    • Regionaler Bedarf an Versteigerungshallen


WICHTIG: Das Projekt darf vor Einreichung noch nicht begonnen haben, wobei der Projektbeginn nicht nur Lieferungen/Leistungen, Rechnungen und Zahlungen sondern auch die erste verbindliche Bestellung umfasst. Zur Prüfung der Angemessenheit der zur Finanzierung beantragten Kosten müssen drei Angebote pro beantragtem Investitionsgegenstand (ab Auftragsvolumen von EUR 10.000,00, darunter zwei Angebote) vorgelegt werden.​


Die Einreichtermine für 2019 sind wie folgt:

  • 29.01.2018 für das Auswahlverfahren am 02.04.2019

  • 02.05.2019 für das Auswahlverfahren am 04.07.2019

  • 10.09.2019 für das Auswahlverfahren am 12.11.2019



Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte unseren Spezialisten Herrn Mag. Peter F. Baumgartner unter T +43 (1) 5331090-12 oder peter.baumgartner@m27.eu