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Excellence in Corporate Finance.

Förderthema Energie


Wettbewerb Energieeffizienz: STEP up!


Nächste Deadline: 30.11.2018

„STEP up!“ – STromEffizienzPotentiale nutzen: Das Programm fördert im Rahmen eines Wettbewerbs Investitionen in hocheffiziente Technologien und Verfahren, die zu erheblichen Stromeinsparungen führen. Umgesetzt werden können die Vorhaben als Einzel- oder Sammelprojekte. Entscheidendes Kriterium bei der Förderauswahl ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis im Projekt: Gesucht werden die Projekte mit dem meisten eingesparten Kilowattstunden je Fördereuro. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht-rückzahlbaren Zuschusses bis zu € 1,5 Mio. (max. 30%).

Im Rahmen der Einzelförderung sind Unternehmen aller Größen angesprochen, die Maßnahmen bspw. im Rahmen Ihrer Produktion umsetzen wollen. Sammelprojekte umfassen ein Bündel von einzelnen Effizienzmaßnahmen, die bei Dritten durchgeführt und einen „Projektbündler“ beantragt werden. Hier sind bspw. Maßnahmen eines ganzen Gewerbegebiets oder eines Branchenzusammenschlusses angesprochen.
 
Zwei Ausschreibungstypen stehen zur Verfügung: In der offenen Ausschreibung können brachen- und technologieoffen Projekte platziert werden. Daneben gibt es eine thematisch geschlossene Ausschreibung. In der aktuellen Wettbewerbsrunde werden Projekte gesucht zum Thema: „Kombi-Projekte Strom-Wärme“.

Die aktuelle 6. Ausschreibungsrunde läuft vom 01.09.18 bis zum 30.11.2018.


Energiebezogene Investitionen in Gebäude


Energie lässt sich nicht nur im Rahmen der Produktion sparen – sondern gerade auch dort, wo die Produktion stattfindet: in gewerblich genutzten Gebäuden. Maßnahmen an der Gebäudehülle oder der technischen Gebäudeausrüstung sind ebenso mit einem Darlehen zuzüglich Tilgungszuschuss förderfähig wie die energetische Sanierung zum KfW-Effizienzgebäude oder ein entsprechender Neubau.

Das Programm richtet sich an alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft aus dem In- und Ausland, die in Deutschland folgende Maßnahmen durchführen:

  • energetische Sanierung von gewerblich genutzten Nichtwohngebäuden, die das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses (70 oder 100) für Bestandsgebäude erreichen.


  • Die Umsetzung von Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und/oder der technischen Gebäudeausrüstung zur Verbesserung der Energieeffizienz an bestehenden gewerblichen Nichtwohngebäuden:


                           o Dämmung von Wänden, Dachflächen, Geschossdecken und
                              Bodenflächen

                           o Erneuerung und Aufbereitung von Fenstern, Vorhang-
                              fassaden, Außentüren und Toren (inkl. Ladestellen)

                           o Maßnahmen zur Verbesserung des sommerlichen
                              Wärmeschutzes

                           o Einbau, Austausch oder Optimierung raumluft- und
                              klimatechnischer Anlagen inkl. Wärme-/Kälterückgewinnung
                              und Abwärmenutzung

                           o Erneuerung und/oder Optimierung der Wärme-/Kälte-
                              erzeugung, -verteilung und –speicherung inkl. Kraft-
                              Wärme- bzw. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlagen
 
                          o Austausch und/oder Optimierung der Beleuchtung

                          o Einbau oder Optimierung der Mess-, Steuer- und
                             Regelungstechnik sowie der Gebäudeautomation

  • Die Errichtung energieeffizienter gewerblich genutzter Gebäude, die das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses für Neubauten (55, 70) erreichen.

Bereitgestellt wird ein zinsgünstiger Kredit bis zu € 25 Mio. sowie ggf. ein Tilgungszuschuss bis zu 17,5%.

Auch die Sanierung und Optimierung bestehender Heizungsanalgen wird gefördert – mit einem Investitionszuschuss bis zu 30%, maximal € 25.000 je Vorhaben.


Prozess- und Anlagenoptimierung


Effiziente Anlagentechnik

Mit moderner Technik effizient produzieren und die Investitionskosten fördern lassen: Über Elektrische Motoren und Antriebe, Kompressoren, Pumpen oder Kälteanlagen bis hin zur Dämmung von industriellen Anlagen und dem Einsatz zu moderner Messtechnik reicht die Palette geförderter Investitionsvorhaben.

Ersatz- oder Neuanschaffung von Einzelkomponenten wird mit bis zu 30 % gefördert, max. € 30.000 je Vorhaben.

Für die Optimierung bzw. Neuinstallation von ganzen technischen Systemen stehen bis zu € 150.000 je Maßnahme bereit.

Abwärmenutzung

Trocknen, Kühlen, Schmelzen - Prozesswärme spielt eine entscheidende Rolle in zahlreichen Produktionsprozessen. Die dabei anfallende Abwärme entweder zu reduzieren oder nutzbar zu machen erfordert den Einsatz modernster Technologien und Verfahren. Gefördert werden insbesondere Modernisierung, Erweiterung oder Neubau von Anlagen oder Verbindungsleitungen zur

  • innerbetriebliche Vermeidung und Nutzung von Abwärme,

  • außerbetriebliche Nutzung von Abwärme,


  • Verstromung von Abwärme, z.B. ORC-Technologie


Die Höhe der Förderung beträgt für innerbetriebliche Maßnahmen 30%, für Maßnahmen zur außerbetrieblichen Nutzung von Abwärme 40% der förderfähigen Kosten. KMU erhalten einen zusätzlichen Bonus von 10%!

Prozesswärme aus erneuerbaren Energien

Die Bereitstellung von Heiz- und Prozesswärme bzw. Kälte aus erneuerbaren Energien wird je nach Anlagengröße über eine Zuschussförderung oder die Bereitstellung eines zinsgünstigen Darlehens mit Tilgungszuschuss gefördert. Die maximale Förderquote beträgt bis zu 50% der Nettoinvestitionskosten. Voraussetzung in allen Fällen: Es muss ein bestehendes Heizsystem ersetzt oder unterstützt werden!  Förderfähige Anlagen sind

  • Solarkollektoranlagen,


  • Biomasseanlagen,


  • effizienten Wärmepumpen,


  • Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie,


  • Nahwärmenetzen, die mit Wärme aus erneuerbaren Energien gespeist werden



Forschung und Entwicklung


Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung: Die Bundesregierung fördert die Forschung und Entwicklung im Bereich zukunftsweisender Energietechnologien, je nach Schwerpunkt bis hin zu Demonstrationsanlagen. Gefördert werden Projekte entlang der gesamten Energiekette von der Bereitstellung, Umwandlung, Transport, Verteilung, Speicherung bis hin zum effizienten Energieeinsatz u.a. in den Bereichen

  • Windenergie, Photovoltaik Tiefe Geothermie, Solarthermische Kraftwerke, Wasserkraft und Meeresenergie


  • Kraftwerkstechnik sowie CO2 - Abscheidung und –speicherung, Energiespeicher


  • Brennstoffzellen und Wasserstofftechnologien,


  • Batterien und deren Integration ins Fahrzeug,


  • Energieeffiziente Netztechnologien,


  • Systemintegration erneuerbarer Energien,


  • Energieoptimierte Gebäude und Quartiere,


  • Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe

Für Unternehmen gilt ein Fördersatz von bis zu 50%, Forschungseinrichtungen und Hochschulen erhalten sogar bis zu 100% der zuwendungsfähigen Kosten. Das Antragsverfahren ist zweistufig und startet mit einer Projektskizze.


Planen Sie ein Projekt in einem der genannten Bereiche? Wenden Sie sich bitte an unseren Experten  Herr Dr. Ulrich Albertshauser, T DE +49 (170) 353 30 33, Tel AT +43 (1) 5331090-21, ulrich.albertshauser@m27.eu